Ein Gitarrespieler aus Gifhorn Stadt, der spielte alle matt und platt. Kein Spieler war so gut wie er, und auch kein Stück war ihm zu schwer. Bis eines Tags er sich verliebte und nur noch andere Sachen übte.
Ein Gitarrist aus Niedersachsen. der sagte: „Schluß jetzt mit den Faxsen! Ich krieg beim Spielen Schuldgefühle, weil ich so oft nicht richtig spiele. Ich rühr´ das Ding niemals mehr an!“ Geht es nicht jedem so, irgendwann?
Ein Guitarman aus Ahnsen, der spielte bis zum Wahnsinn ein ganzes Jahr in einem fort nur einen einzigen Akkord und war trotz all dem Üben nicht mit dem Klang zufrieden.
Ein Gitarrist aus Gamsen befiel gleichfalls der Wahnsinn, als man zwei Instrumente ihm unter seine Arme klemmte, dass er auf den Gitarrensaiten versucht, sich selber zu begleiten.
Ein Gitarrenspieler aus Leiferde pflanzte sie Hals über Kopf in die Erde und hatte nun beide Hände frei und spielte mit beiden so allerlei wennschon nicht grade wunderschöne doch völlig neue Gitarrentöne.
Ein Gitarrist als Rötgesbüttel trank Wein, bei jedem Lied ein Viertel. Und wurde immer lustiger, und dabei immer durstiger. Er sagte, dass er besser spielte, wenn Wein er in seinen Adern fühlte.
Ein Mensch war komisch in sofern als dass er Gitarre spielte nur unter Wasser. Er spielte für Fische und Krabben und Quallen, sich selbst und den Tieren dort zu Gefallen. Die fänden das ausgesprochen lustig und das, sagt er, liegt an der Akustik.
Im Kulturzentrum von Meinersen da wollte leider keiner ihn. Man sagte ihm ganz unverblümt: „Werd´ du erst einmal sehr berühmt. Dich werden die Leute begeistert begrüßen, spielst du die Gitarre mit deinen Füßen.“
Es war in einer Hochzeitsnacht, da wurde ein Bräutigam umgebracht. Statt seine junge Frau zu lieben, begann er auf der Gitarre zu üben. Sie hatte Temperament, das Mädel, sie schlug die Gitarre ihm über den Schädel.
A guitarman from Singapor der spielte auch in Meinersen vor. Sein Spiel war zart und so sympatisch die Melodien so asiatisch. Man lud ihn zum Dank zum Chinesen ein. Da wird er wohl schon mal gewesen sein.
Ein Wald-Gitarrist aus Kanada wollte kommen, doch war er nicht da. Er schickte jedoch eine SMS, in Englisch und drum übersetze ich dös: „Ich hatte meine Gitarre gestellt an ´nen Baum, und den hab´ ich leider gefällt.“
Ein Gitarrespieler aus Weyhausen, begann zu spielen und hörte ein Brausen, ein Brummen und Summen, und tiefes Drönen von vielen noch niemals gehörten Tönen. Es wurde ihm kalt und gleich wieder warm Da entfloh aus dem Schallloch ein Hornissenschwarm.
Ein Gitarrenspieler aus Bokelberge spielte im Walde für Feen und Zwerge. Sie tanzten und sangen und lachten ihm zu. Ich spiel nur noch hier. Und wißt ihr warum? Hier finde ich endlich mein Publikum.“
Dem Gitarrespieler aus Westerbeck nahm der Dorfpolizist die Gitarre weg. Er spielte im Auto mit Gliederverrenkung, Gitarre trotz strikter Verkehrsbeschränkung. Gesetze und Vorschriften seien entbehrlich. Ist Gitarrespielen gemeingefährlich?
Ein Gitarrespieler aus Watenbüttel spielte nie ohne zwei Wadenwickel, „Ich muß“, so sprach er, „sie einfach haben, sonst kriege ich Krämpfe in den Waden, damit ich damit meine Beine kühle, sobald ich die heißen Akkorde spiele.
Ein Gitarrenspieler aus Isenbüttel, zeigte mir einen Riesen-Knüppel. Und sprach: „Ich werde jeden erschlagen, sollte jemand es wagen, zu sagen, dass ihm mein Spiel nicht gefällt, und ich hätt grauenhaft die Gitarre gequält.“